Tag 9 EAP Rumpf ist Trumpf

Und wieder ein Tag EAP im ZAR Berlin. Lokomotionstraining, Sensomotorik und Bewegungsbad.

Heute war wieder ein kurzer Tag. Zuerst aufs Laufband. Ich bin nicht die volle Zeit gelaufen. Durch die weiten Schritte wird die Achillessehne in Bewegung gedehnt. Das macht mein Fuß nicht so recht mit. Ich habe danach Schmerzen im Hacken.

Sensomotorik war wieder super! Diesmal war das Motto „Rumpf ist Trumpf“. Auf dem Plan standen Übungen, die das Zusammenwirken der Beine und des Rumpfes trainieren. In die Hocke an der Sprossenwand. Und das mit einer Hand. Da will der Rumpf zur Seite, was vermieden werden soll.

Es ging noch auf ein Wackelbrett/ Posturomed und auf die Slackline. Die Bein Rumpf Koordination wurde dabei ordentlich gefordert und ich bekam einen Eindruck wie instabil mein Körper doch ist.

Das Lokomotionstraining habe ich nach 5 min abgebrochen. Es ist nicht gut für meinen Fuß. Die Schmerzen machten sich dadurch wieder bemerkbar.

Tag 8 EAP kurzer Tag

Heute war ich nach dem Bewegungsbad, Ultraschall, Koordinationstraining und Massage schon fertig.

Ein entspannter Tag zwischendurch ist aber auch super! Ultraschall und Massage taten dem Bein recht gut. Der Ultraschall wird nun immer stärker und dringt tiefer in das Gewebe ein. Es wird warm und ab und an zwickt es im Fuß. Das ist dann doch zu stark.

Schauen was es morgen gibt.

Heut gab es noch die erste Ladung Wobenzym. Ich soll 3×6 Tabletten nehmen. Laut Packung maximal 12 am Tag. Hmm. Mein Arzt wird schon wissen was guttut. Also rein damit. Schwierig finde ich die Einnahmezeiten. 60 min vor oder 90 min nach dem Essen. 

Tag 6 EAP Die böse Achse

Krankengymnastik, Sensomotorik, Bewegungsbad und Ultraschall. So sah der heutige Therapieplan im ZAR aus.

Bei der EAP Krankengymnastik ging es wieder um die Ferse, die gelockert wurde. Und auch das Fußgelenk war dran. Dort spüre ich noch eine recht große Einschränkung. Obendrauf gab es noch ein Tape. Das soll das Gespür beim Laufen verstärken. Ich merke keinen großen Unterschied.

Sensomotorik gab es um wieder ein Gefühl für die richtige Achsenstellung der Füße, Beine und der Hüfte zu bekommen. Kniefrei ging es los. Terrabänder wurden unter die Ferse, den Großzehballen und den Kleinzehballen gesteckt. Diese durften sich nicht lösen. Daran merkt man, ob die drei Punkte gleich belastet werden. Dazu muss der Fuß nach innen gekippt werden.

Dann ging es ans Knie. Das schaute nach außen. Es sollte aber gerade sein. Dies bekommt man durch das Öffnen des Beckens hin. Dieses muss sich entspannen und die Beine müssen sich aufrichten. Das sah schon ganz gut aus.

Noch Einbeinig auf eine Strickleiter und eine Slackline und das Training war geschafft.

Ab ins Bewegungsbad. Einfach mal zwischendurch entspannen. Fehlanzeige! Hier geht’s richtig ab. Jeder Trainer hat da seine Übungen, aber Schwitzen ist jedes Mal angesagt! 

Radfahren am Beckenrand, gerade, quer, rückwärts oder schnelles Laufen mit Armeinsatz unter Wasser. Das schafft schon ordentlich!

Noch entspannt zum Ultraschall und auch dieser Tag wäre überstanden.

EAP Tag 1 Einweisung

Die erweiterte ambulante Physiotherapie habe ich für 10 Tage verschrieben bekommen. Und los geht’s im ZAR Berlin!

Am Anfang steht wie überall der Papierkram an. Das war aber schnell erledigt.

Als nächstes ging es zur Erstuntersuchung um zu checken was geht und was nicht. Hüpfen ging schonmal nicht! Aber ich habs versucht.

Dann mit den Zehenspitzen an die Wand ran und die Knie zur Wand. Das klappte. Nun zwei Finger breit zurück. Schön war es vorbei mit Knie an die Wand. Ich bin doch noch eingeschränkt in der Bewegung. Das fällt fast gar nicht auf im Alltag. Aber hier wurden mir die Grenzen gezeigt.

Am Meisten stört mich jedoch der Schmerz beim Laufen. Ich hoffe dieser geht durch die Therapie weg.

Weiter ging es mit einer Massage der Achillessehne. Das war angenehm. Könnte ich den ganzen Tag machen, aber so leicht sollte es nicht bleiben!

Ab in den Trainingsbereich und auf den Ergometer. Nach 5 Minuten war ich schon voll fertig. 10 min waren aber eingestellt. Ich habe zurzeit schon Probleme mit der Puste beim Treppenlaufen. 

So, warm und ab an die Geräte. Beine beugen, strecken, seitwärts und quer und dann stand der Trainingsplan. Sehr ungewohnt sich so zu bewegen, aber es fühlte sich gut an sich mal wieder zu bewegen.

Damit war Tag 1 geschafft.

Woche 18 – Arztbesuch

In den letzen Tagen und Wochen hatte ich mit Schmerzen zu kämpfen. Durch meine Erkältung setzte sich eine Entzündung an der Achillessehne fest. Ein Besuch beim Arzt und die daran anschließende Einnahme von IBU 600 ließ die Entzündung zurückgehen. Fünf Tage dauerte das und ich konnte wieder relativ schmerzfrei laufen.

Scheinbar übertrieb ich es aber gleich wieder. Nun ist meine Achillessehne dick und das Laufen schmerzt wieder. Also wieder zum Doc. Ich soll nun 14 Tage das Bein schonen. Auch bekam ich eine Bandage, die den Fuß stabilisiert. Sieht auch gar nicht schlecht aus.

In 14 Tagen soll ich mit einer EAP Behandlung anfangen. Vielleicht bringt das dann eine merkliche Verbesserung. Die Muskel. Müssen aufgebaut werden und die festen Stellen sollten gelockert werden.

Ich werde berichten.

Woche 12 – Igelball und Laufen

Nun sind es schon 12 Wochen nach meinem Riß der Achillessehne. Konservative Behandlung war die richtige Entscheidung, aber nun heißt es wieder Laufen lernen!

Die wenigen Wochen im Vacoped Schuh haben gereicht, dass die Muskeln schwach werden und die Sehnen verkürzen. Ich bin nun täglich dabei die Laufstrecken zu verlängern. Gestern waren es schon 8,5 km.

Ich versuche immer bewusster das Gewicht auf mein rechtes Bein zu verlagern. Wenn ich langsam gehe funktioniert das recht gut. Wenn ich schneller werde entlaste ich und humpel wieder.

Beim Belasten schmerzt der Fuß. Er muss sich wieder an die Belastung gewöhnen. Gegen die Verspannungen werde ich bei der Physiotherapie massiert und ich habe mir einen Igelball zugelegt, mit dem ich die Fußsohle mobilisieren kann.

Den habe ich auch auf Arbeit dabei. Unterm Tisch macht sich das super. Ich rolle die Fußsohle darauf ab. Die Stacheln drücken auf die Muskeln und das tut gut. Auch über die Wade kann man damit rollen. Auch dort ist alles verspannt.

Der Fuß schwillt immer noch an im Tagesverlauf. Aber über Nacht geht das meist weg.

Tag 72 – Umgeknickt

Auf dem Weg zur Arbeit knickte ich heute auf einer Treppe um. Ich hatte Angst, dass die Achillessehne wieder gerissen ist.

Nach einem entspannten Wochenende startete ich recht müde in die neue Woche. So richtig habe ich mich noch nicht an einen festen Ablauf mit frühem Start gewöhnt.

Ich humpelte also los in Richtung Arbeit. Jedoch kam ich nicht weit. Die Treppen zur U-Bahn nahm ich wie die letzten Tage schon. Ich setze den kaputten Fuß halb auf der Treppenstufe auf und ließ ihn nach vorn kippen um dann den anderen Fuß gleich auf die nächste Stufe zu bekommen. 

Ich hörte die Bahn kommen und war abgelenkt. Dadurch knickte ich mit dem kaputten Fuß zu schnell nach vorne und es schmerzte. Gleich ging mir durch den Kopf, das vielleicht die Achillessehne wieder gerissen ist.

Ich setzte mich. Dann wartete ich ab, ob sich die Schmerzen wieder beruhigen. Mir tat der Knöchel weh. Einige Passanten boten mir Hilfe an, was ich super nett fand. Ich wollte aber erstmal nur sitzen und auf mein Bein hören. Es wurde wieder etwas besser, aber an Arbeit war nicht mehr zu denken.

Wieder zu Hause legte ich das Bein hoch und kühlte, was echt gut tat. Den Rest des Tages schonte ich mich und konnte von zu Hause aus arbeiten.

Am Nachmittag ging es zur Physio. Eigentlich stand mobilisieren an. Aber das fiel heute aus. Stattdessen wurde Lymphdrainage gemacht und die Wade massiert. Dadurch entspannten sich die Muskeln und der Knöchel hatte sich auch wieder beruhigt.

Ich habe schon etwas Angst vor dem morgigen Arbeitsweg. Aber wie heißt es bei Bob der Baumeister so schön?

Ja wir schaffen das!

Tag 6 – Laufend Schmerzen

Aufgewacht bin ich relativ Schmerzfrei aber nach Laufübungen tat es weh.

Heute bin ich wieder relativ schmerzfreiaufgewacht. Einschlafen ging jedoch nur mit Schmerzmitteln. IBU 400 reichte aber.

Am Tage machte ich einige Laufübungen. Jetzt am Abend schmerzt wieder alles. Der Stiefel ist recht eng. Besonders am Spann. Da drückt es richtig. Ist auch schon wund. Vielleicht kann man den Stiefel ja auch noch anders anziehen so das die Schiene höher liegt.